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Fr, 17.4.26 Pardoo Station -
bis 38 Grad
Ich versuche hier noch, meine Bierreserven aufzufüllen, aber Bier gibt's erst ab 12 Uhr. Dafür kann ich den liegengelassenen Schlauchadapter ersetzen. Im 80-


Sa, 18.4.26 80-
bis 38 Grad Ruhetag
In der Nacht hat es auf 21 Grad abgekühlt, doch die Temperatur ist bereits wieder am Steigen. Beim Schreiben des Tagesberichts muss ich feststellen, dass unser Netgear (unser mobile WLAN) nicht mehr funktioniert. Das Mobile Broadband wurde getrennt. Draussen tummeln sich auf dem Camping-

So, 19.4.26 80-
bis 39 Grad Reisetag
Wir verabschieden uns von den Känguruhs und Vögeln und rollen 9 km über die Naturstrasse zur Great Northern Heighway. Diesmal geht es besser, denn wir fahren mit 60 km/h über die Rillen; das schüttelt zwar immer noch, aber lange nicht mehr so stark. Den Tip haben haben wir vom Aargauer erhalten, den wir gestern beim Sonnenuntergang getroffen haben. Nach etwa 60 km tanken wir beim Sandfire Roadhouse und kaufen noch 1 Liter Oel, denn vor 3 Tagen erschien im Cockpit ein Hinweis, Öl nachzufüllen. Man könnte hier auch auf dem Camping übernachten. Die Strecke ist eintönig und bietet nicht viel. Gegen 15 Uhr treffen wir in Broome ein. Das Thermometer steigt zwischenzeitlich auf 39Grad!! Silvia hat und gibt sich Mühe... Broome, heute eine quirlige Kleinstast mit ca 15‘000 Einwohnern wurde um 1880 gegründet. Mit der Verlegung des Unterwasserkabels nach Java wurde die Kommunikation zu den Perlenmärkten hergestellt. Die Perlenindustrie erlebte 1913 ihre Blütezeit, als sie bis zu 400 Perlenboote und 3‘000 Perlentaucher beschäftigten. Es war ein buntes Völkergemisch; Aborigines, Chinesen, Malaien, Philippinos und Araber lebten vom lukrativen Muschelfang, und Broome kontrollierte 80% des weltweiten Perlenmarkts. Der erste Weltkrieg, ein verheerender Zyklon und das Bombardement der Japaner 1942 führten zum Niedergang. In den 1980er Jahren wurde wieder mit der Züchtung von Perlmuscheln begonnen. Heute ist dies und der Tourismus die grösste Einnahmequelle, Perlen gibt es an jeder Ecke zu kaufen… Wir checken beim schönen Cable Beach Caravan Park ein und buchen für 3 Nächte. Der Standplatz ist gleich neben dem schönen Pool, und Silvia testet ihn gleich. Nach einem Telefon mit Heidi bei der Reception (unser Wlan geht immer noch nicht) spazieren wir zum riesigen Strand und platzieren uns im Cable Beach House an einen Tisch für's Dîner, dabei können wir den prächtigen Sonnenuntergang beobachten. Für mich gibt's wieder einmal Austern, gefolgt von einem riesigen Angus Burger; Silvia bedient sich ebenfalls von diesem Burger, hat dazu noch einen grossen Salat. Nach einer Kugel Glacé und einem Abschluss Bier treten wir in stockdunkler Nacht den Heimweg an. Es gibt diesmal keine Diskussionen über den kürzesten Weg.